Friedenskirche und St. Lukas unterstützen Flüchtlinge aus Ukraine

Mit Unterstützung der Friedenskirchengemeinde und der St. Lukas Kirchengemeinde aus Salzgitter-Lebenstedt
wurde ein junges Ehepaar in Räumlichkeiten der Friedenskirche aufgenommen. Die Kapazitäten der Stadt Salzgitter sind mit über 400 aufgenommenen Flüchtlingen aus der Ukraine erschöpft. Das Paar, das schon vorher einen privaten Kontakt in der Friedenskirche pflegte, hat einen siebentägigen Fluchtweg von der russisch besetzten Ostukraine über Moskau, die baltischen Staaten und Polen hinter sich, als beide mit kleinem Reisegepäck und einer Katze gänzlich erschöpft in Braunschweig abgeholt werden konnten.
Vorher waren beide berufstätig, in gesicherten Verhältnissen mit enger Bindung zur Familie, bis die Gräueltaten des Krieges und der eigene Überlebenswille sie zur Flucht als einzigem Ausweg bewegt hat.
Wenn die deutsche Sprache auch erst erlernt werden will, verläuft die Verständigung mit Russisch und Englisch bestens, das Paar wurde bereits durch die Anmeldebürokratie der Stadt begleitet und wird räumlich, wirtschaftlich - auch mit diakonischen Mitteln der Kirchengemeinden - und seelsorgerlich ehrenamtlich betreut.
Dennoch sind und bleiben die Grausamkeiten des Krieges präsent. Tod und Verwüstung haben in der Ukraine ein Ausmaß erreicht, das als Menschenwerk sprachlos macht.
Uns bleibt, für den Frieden zu beten und diesen beiden Menschen den Weg zu ebnen für ein Leben im Frieden in unserer Stadt.

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Mt. 5,9
Ein Gebet für den Frieden in der Ukraine:

"Gott. Meine Hoffnung ist unbeirrbar.
Auf Dich und Deinen Frieden.
Dieser Frieden soll in den Herzen wohnen und herrschen auf dieser Deiner Welt.
Das ist meine Sehnsucht.
Meine Hoffnung ist unbeirrbar.
Meine Hoffnung auf Deine Liebe.
Diese Liebe soll in mir wohnen und in dem neben mir und in allen Menschen.
Diese Liebe soll unsere Taten lenken.
Bitte. Amen"

- Elisabeth Rabe-Winnen -

Klimafasten 2022







Landwirtschaft und Ernährung sind Schlüsselfaktoren auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und Biodiversität – für ein gutes Leben für alle im Jetzt und in der Zukunft. Auch wir können unseren Beitrag dazu leisten, in Aktion treten und unseren Alltag bewusster gestalten – nicht zuletzt aus Verantwortung für die nachfolgenden Generationen. Die Fastenzeit bietet eine gute Gelegenheit dazu.

Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit
In den knapp sieben Wochen vor Ostern zwischen Aschermittwoch und Ostersamstag – im Jahr 2022 vom 2. März bis 17. April – besinnen wir uns der christlichen Tradition und üben Verzicht. Die Fastenzeit lädt dazu ein, Gewohnheiten zu hinterfragen, achtsam mit uns und unserem Umfeld umzugehen und alltägliche Dinge anders zu machen. Klimafasten geht dieser Tradition nach und ruft dazu auf, mit kleinen Schritten einen Anfang für mehr Klimagerechtigkeit zu entdecken. In diesem Jahr dreht es sich um eines unserer Grundbedürfnisse – die Nahrung. Nehmen Sie doch auch mal Ihre Gewohnheiten in den Blick: Vom Acker auf den Teller: Woher kommen die Lebensmittel und wie werden sie dort produziert? Wie sind die Lebensmittel verpackt und was passiert damit? Die (energiesparende) Zubereitung, fleischarm, vegetarisch oder vegan? Es gibt viel zu entdecken!

Ideen zum Nachmachen
Eine Klimafastenbroschüre begleitet durch die eigene Fastenzeit und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Das kostenlose Heft kann in kürze hier heruntergeladen werden.

© Copyright 2022 Impressum - Datenschutzerklärung

Built with Mobirise ‌

Web Site Designing Software