Mobirise

Jahreslosung 2022

Eine geschlossene Tür ist immer eine bittere Erfahrung.
Sei es die Tür von einstigen Freunden, sei es die Tür einer Kirche, sei es die Tür zur eigenen Familie.
Freude dagegen macht sich breit, wo eine Tür sich öffnet, unverhofft, freundlich, ohne Vorbehalte und einfach nur einladend. Hell und friedlich wartet innen selbstlose Gastfreundschaft und das Gefühl, willkommen und angenommen zu sein.
Solche Türen wollen erst mal gesucht und gefunden werden.
Sie kommen nicht von alleine. Aber sie gibt es.
Gott selbst hat sich nicht eingeschlossen in seinem Reich, sondern Zugänge geschaffen. Er hat sich selbst auf den Weg gemacht, ist selbst Mensch geworden im Stall zu Bethlehem. Schon dort stand die Tür offen für Besucher, für Hirten wie für Weise. Jesus Christus hat dafür gelebt, Sündern und Zöllnern die Tür zu öffnen für das Reich Gottes. Niemanden hat er abgewiesen. Selbst Kindern war er offen. "Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht auf." 
Was auch immer aufhält, welcher Virus, welche Gefahr auch darauf wartet, bezwungen zu werden, ER wird es sich nicht nehmen lassen, seine Tür zu öffnen. Seine offenen Hände warten darauf, uns zu begrüßen. Sein Wort will aufleben, wo wir uns in seinem Namen versammeln. Nichts und niemand wird ihn ausbremsen und ihn an seiner Gastfreundschaft hindern. Dafür hat er sein Bestes gegeben. Dafür steht auf seinem Tisch sein Leib und Blut, um mit uns zu feiern seine Liebe und sein Leben. 
Möge das Jahr 2022 diese Erfahrung bringen:
Es gibt immer einen Weg. Es gibt immer eine offene Tür. 
Bei Gott sind und bleiben wir willkommen und immer gerne gesehen. 

Text: Pf. Martin Schulz
Motiv: Stefanie Bahlinger, Mössingen - Verlag am Birnbach:
https://www.verlagambirnbach.de

Niedersächsische Kirchen starten neuen YouTube-Kanal

"Basis:Kirche"

Mit einem neuen Youtube-Kanal wollen die evangelischen Kirchen in Niedersachsen und Bremen verstärkt junge Leute erreichen. Unter dem Titel „Basis:Kirche“ bringt das Angebot von Sonntag an kirchliche und soziale Inhalte in Videoform und stellt sie auf Abruf zur Verfügung. „Die großen Fragen des Lebens nach Schuld und Vergebung, nach Liebe und dem Leben nach dem Tod, werden heute gegoogelt“, sagte der Ratsvorsitzende der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit, am Mittwoch. „Als Kirche müssen wir dort präsent sein, wo gesucht wird, und dabei konsequent die digitalen Formen nutzen.“

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